{"id":259,"date":"2013-06-17T17:55:45","date_gmt":"2013-06-17T15:55:45","guid":{"rendered":"http:\/\/2014.hannesgsell.com\/?p=259"},"modified":"2014-05-08T19:38:28","modified_gmt":"2014-05-08T17:38:28","slug":"up-and-down-am-red-bull-ring","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hannesgsell.com\/?p=259","title":{"rendered":"Up and Down am Red Bull Ring"},"content":{"rendered":"<p>Das erste von zwei Heimrennen im ital. Ginetta Cup war eine pers\u00f6nliche Berg- und Talfahrt. Begonnen hatte es mit den ersten freien Trainings, wo ich auf meinen Teamkollegen Florian Renauer, der mir bei meinem Comeback-Rennen in Misano noch ein bis zwei Sekunden &#8222;aufgebrannt&#8220; hatte, keinen R\u00fcckstand, sondern sogar einen minimalen Vorsprung hatte. Diese Wandlung hatte drei Gr\u00fcnde: Erstens ist der Red Bull Ring so gar kein Liebkind vom Florian, zweitens ist mir die Strecke bekannt gewesen und drittens hatte ich die Ginetta einfach besser im Griff als noch in Misano. Es war f\u00fcr uns beide hochinteressant, die Daten der Telemetrie auszuwerten (hierzu vielen Dank an Peter Wieser!). Dabei war aber auch klar zu sehen, dass wir beide keine perfekten schnellsten Runden hatten und Flo in einigen Passagen die Nase vorne hatte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/2014.hannesgsell.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSC_4430-e1399452151952.jpg\"><img loading=\"lazy\" class=\"alignleft size-medium wp-image-6\" src=\"http:\/\/2014.hannesgsell.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSC_4430-e1399452151952-300x138.jpg\" alt=\"DSC_4430\" width=\"300\" height=\"138\" srcset=\"https:\/\/www.hannesgsell.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSC_4430-e1399452151952-300x138.jpg 300w, https:\/\/www.hannesgsell.com\/wp-content\/uploads\/2014\/05\/DSC_4430-e1399452151952-1024x473.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Diesmal tauschten Flo und ich die Rennen &#8230; also startete ich im ersten Qualifying. Ich ging es auch gleich viel zu beherzt an, was sich in meinem ersten Stint nicht gerade in guten Rundenzeiten \u00e4u\u00dferte. Nach einem kurzen Check des Reifendrucks, spulte ich aber eine schnelle Runde nach der anderen ab und war kurz vor Ende auf dem vierten Rang. Um Sprit und Reifen f\u00fcr das zweite Qualifying von Flo zu sparen, beendete ich das Qualifying eine Runde vor dem offiziellen Ende. Leider rutschte ich noch auf den siebten Startplatz ab, doch im Vergleich zu Misano war dies ein Riesensprung nach vorne. Vor allem wenn man die geringen Zeitunterschiede anschaut. Auf Rang 4 fehlten mir l\u00e4cherliche 7 Hundertstel, auf den dritten Rang zwei Zehntel, auf den zweiten drei Zehntel und auf die Pole eine halbe Sekunde. Der von mir anvisierte Stockerlplatz war somit schon beim zweiten Rennen nach meinem Comeback durchaus in Reichweite.<\/p>\n<p>Florian konnte in seinem Qualifying die zweitschnellste Runde drehen, ihm fehlten nur 0,018 Sek. auf die Pole Position!<\/p>\n<p>Das erste Rennen startete am Sonntag um 8:30 Uhr au\u00dfergew\u00f6hnlich fr\u00fch, da haben wohl die italienischen Veranstalter ihre l\u00e4ngere Heimreise miteingerechnet \ud83d\ude09 &#8211; da es in der Nacht zuvor durchgehend geregnet hatte, war die Strecke nass. Allerdings kam eine Stunde vor dem Start die Sonne heraus und wir setzten auf Slicks, da die Strecke bis Rennenende sicher auftrocknen w\u00fcrde. Das haben uns die restlichen Teams (bis auf eines) abgeschaut und sind ebenfalls mit Slicks an den Start gerollt. Bis dahin war eigentlich alles perfekt. Die Zeitenabst\u00e4nde waren gering, f\u00fcr mich perfekte Streckenverh\u00e4ltnisse (nass und ver\u00e4nderlich) und ich h\u00f6chst motiviert! Der fliegende Start gelang auch perfekt, ich konnte in der ersten Kurve und auf dem Weg zur Remuskurve gleich zwei Konkurrenten \u00fcberholen, lag somit auf Rang 5. Beim Anbremsen der zweiten Kurve drehte sich der zweite und vierte &#8230; ich w\u00e4re auf einmal auf Rang 3 gelegen &#8211; doch pl\u00f6tzlich krachte mir der ehemalige Formel-1-Fahrer Alessandro Nannini heftig ins Heck. Ich drehte mich in die Leitplanken &#8211; das Rennen war f\u00fcr mich somit auch schon wieder vor\u00fcber.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Team begann sofort die n\u00e4chste Challenge &#8230; den Schaden checken, f\u00fcr die Versicherung dokumentieren und den raschen Wiederaufbau &#8230; denn um 14 Uhr war der Start zum zweiten Rennen und Flo absoluter Sieganw\u00e4rter.<\/p>\n<p>Nach stressigen dreieinhalb Stunden war das kleine Wunder gelungen &#8211; Florian konnte in das Rennen programmgem\u00e4\u00df starten. Das Wetter war sehr warm (+ 27\u00b0 C) und nat\u00fcrlich trocken. Flo lie\u00df auch nichts anbrennen. Nach einer ber\u00fchrungsreichen ersten Runde &#8211; wo der Streckensprecher sich f\u00f6rmlich \u00fcberschlug &#8211; machte mein Teamkollege aber reinen Tisch und setzte sich kontinuierlich von seinen Konkurrenten ab. Am Ende hatte er lockere neun Sekunden Vorsprung.<\/p>\n<p>Dieser Sieg war auch f\u00fcr die Gesamtwertung die beste Art der Schadensbegrenzung. Der Meisterschaftsstand nach 4 von 12 Rennen:<\/p>\n<p>1. Bonancini-Lasagni: 97 Punkte 2. Stefanelli: 57 Punkte 3. Renauer-Gsell: 53 Punkte 4. Pelliteri-Merendino: 52 Punkte 5. Gentili: 32 Punkte 6. Frazza-Lorenzini: 30 Punkte 7. Magnoni: 25 Punkte 8. Vasquez: 20 Punkte 9. Pellegrini: 15 Punkte 10. Foglio: 12 Punkte 11. Nannini-Giudici: 8 Punkte 12. Perlini-Fumagalli: 6 Punkte 13. Perlini: 6 Punkte 14. Colombo-Pindari: 4 Punkte<\/p>\n<p>Das n\u00e4chste Rennen findet schon in drei Wochen statt und ist wieder ein Heimrennen &#8211; diesmal am Salzburgring, an den ich allerbeste Erinnerungen habe.<\/p>\n<p>Foto: Josef H\u00f6blinger<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das erste von zwei Heimrennen im ital. Ginetta Cup war eine pers\u00f6nliche Berg- und Talfahrt. 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