{"id":282,"date":"2012-12-08T18:46:56","date_gmt":"2012-12-08T16:46:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.hannesgsell.com\/?p=282"},"modified":"2014-05-08T19:39:26","modified_gmt":"2014-05-08T17:39:26","slug":"das-war-das-jahr-2012","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.hannesgsell.com\/?p=282","title":{"rendered":"Das war das Jahr 2012"},"content":{"rendered":"<p><em>Dienstag, 13. November 2012<\/em><br \/>\n<strong>Der andere Erfolg<br \/>\n<\/strong>Manche motorsportlichen Erfolge kommen anders daher, als man es erwarten w\u00fcrde. Sepp Renauer hat mir gestern verk\u00fcndet, dass ich von allen 22 Testpiloten der GT4 Ginetta am Pannoniaring der schnellste war &#8211; und das mit den wenigsten Runden (8) aller Fahrer. Wobei da doch einige aktive oder ehemals aktive Namen dabei sind. Nur Stammpilot Florian Renauer war schneller.<\/p>\n<p><em>Sonntag, 30. September 2012<\/em><br \/>\n<strong>Ende von H\u00f6rle Racing<br \/>\n<\/strong>Nachdem sich das H\u00f6rle Racing Team nach dieser Saison aufgel\u00f6st hat, werde ich 2013 wieder in einem anderen Team fahren. Allerdings versp\u00fcre ich auch einen immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Drang, mich wieder in gro\u00dfe Autos zu setzen. Zumindest gibt es interessante bis witzige M\u00f6glichkeiten &#8211; von Stockcar, \u00fcber 24-Stunden Wrack-Rennen bis zu ernsthaften Rennen in GT-Autos &#8230; mal sehen, was die Zukunft bringen wird.<\/p>\n<p><em>Montag, 17. September 2012<\/em><br \/>\n<strong>Hoch und Tief in Ampfing<br \/>\n<\/strong>Irgendwie war alles m\u00f6glich. Da der Staatsmeister schon vor dem letzten Rennen in Ampfing (D) feststand, w\u00e4re der Vizemeister unser h\u00f6chster Anspruch gewesen. Da wir aber vor dem Rennen auf Gesamtrang sieben lagen, h\u00e4tte hier auch alles passen m\u00fcssen. Und kurz hatte alles gepasst: Im samst\u00e4gen 6h-Rennen lagen wir in F\u00fchrung, die wichtigsten Konkurrenten allesamt am Ende des Feldes. Doch es wollte nicht sein &#8230; so zerbrach seit langem wieder einmal unsere Hinterachse und damit auch unsere Hoffnungen. Mehr als Rang 13 war nicht mehr m\u00f6glich. Die Sprintrennen am Sonntag waren m\u00e4ssig denn unser Motor war eindeutig nicht der beste &#8230; der f\u00fcnfte Platz ging sich dennoch aus. In der Gesamtwertung war dennoch kein Sprung m\u00f6glich.<\/p>\n<p><em>Montag, 23. Juli 2012<\/em><br \/>\n<strong>24h: Thriller um Platz drei<br \/>\n<\/strong>Wenn am Ende eines (fast g\u00e4nzlich mit Regenreifen gefahrenen) 24-Stunden-Rennens nur wenige Sekunden entscheidend sind, dann macht das den Zieleinlauf doppelt spannend. In diesem Fall lag mein Team (H\u00f6rle Racing) auf dem vierten Rang und eine Stunde vor Rennende eigentlich schon zu weit zur\u00fcck um noch real mit dem dritten Rang rechnen zu d\u00fcrfen. Doch Schlussfahrer Mario Novak hat unser Kart regelrecht ausgequetscht und in den letzten 30 Minuten bei auftrocknendem Asphalt einen R\u00fcckstand von einer Minute wettgemacht. Mit diesem dritten Rang haben wir wohl auch das Maximum des M\u00f6glichen aus diesem Wochenende geholt. Die Erstplatzierten und somit uneinholbaren Team-Staatsmeister 2012 (Team SRT) h\u00e4tten wir selbst ohne Defekt bzw. Unfall nicht \u00fcberholen k\u00f6nnen. In der Gesamtwertung liegen wir wegen der beiden 6h-Nullrunden am Anfang der Saison weiterhin nur auf Rang 7.<\/p>\n<p><em>Montag, 02. Juli 2012<\/em><br \/>\n<strong>Neue Erfahrung im Motorsport<br \/>\n<\/strong>F\u00fcr die Ischgl Cart Trophy, die gr\u00f6\u00dfte Business-Kart-Veranstaltung \u00d6sterreichs, durfte ich die Seiten wechseln und leitete gemeinsam mit Rennleiter Geza Toth das Rennen. Zwei hei\u00dfe Tage mit vielen sportlichen Entscheidungen und Erfahrungen machen durchaus Lust auf mehr.<\/p>\n<p><em>Montag, 18. Juni 2012<\/em><br \/>\n<strong>Endlich: Sieg im 6h-Rennen<br \/>\n<\/strong>Die Speedworld war schon immer ein gutes Pflaster f\u00fcr das H\u00f6rle-Racing Team, aber an einen Sieg im Langstreckenrennen, glaubte (au\u00dfer uns) schon keiner mehr &#8230; so sehr hatten wir bereits den Nimbus, dass wir wohl sicher vor der Zielflagge ausfallen w\u00fcrden. Dabei fing alles an, wie immer: Mit einer Pole Position. Allerdings fand unser Kart den Weg zur Startaufstellung nur versp\u00e4tet, wodurch wir aus der Box starten musste &#8211; also von ganz hinten. Eine nette Aufholjagd wurde gestartet und schon nach einer Stunde waren wir im Spitzenquintett zu finden. Sp\u00e4ter verabschiedeten sich zwei Sieganw\u00e4rterteams durch Unf\u00e4lle, aber spannend blieb es bis zur letzten Minute: Denn gewinnen kann man nur, wenn man auch die Ziellinie passieren kann. Zu guter Letzt gelang uns dies aber in beeindruckender Manier mit \u00fcber zwei Runden Vorsprung.<br \/>\nDie sonnt\u00e4gigen Sprintrennen wollten wir zwar auch \u00e4hnlich dominieren, das gelang uns aber nur wenig. Beim ersten Sprint lag ich von Beginn an auf der zweiten Position, die ich bis zur f\u00fcnftletzten Runde auch m\u00fchelos ins Ziel bringen h\u00e4tte k\u00f6nnen, wenn mir nicht das Bremspedal gebrochen w\u00e4re. Ich hab das weidwunde und ganz bremsenlose Kart zwar noch ins Ziel &#8211; und somit wertvolle Punkte &#8211; gerettet, aber mehr als Rang 4 war nicht mehr m\u00f6glich. Mein zweiter Sprint (der f\u00fcnfte insgesamt) war weniger aufregend &#8230; ich steckte als Sechster in der Kollone hinter dem Dritten fest, letztendlich wurde ich wieder Vierter.<br \/>\nTeamm\u00e4ssig waren wir gar nicht so schlecht unterwegs &#8211; trotz zweier Nullnummern lagen wir nach sechs Sprints auf Rang vier &#8230; nach dem achten wars dann aber doch nur der siebente Rang.<br \/>\nWie auch immer &#8230; ein extrem hei\u00dfes (bis zu 32\u00b0C) Wochenende und der mindestens ebenso hei\u00df erw\u00fcnschte Sieg im 6-Stunden-Rennen tut der Motorsport-Seele sehr gut \ud83d\ude42<\/p>\n<p><em>Montag, 14. Mai 2012<\/em><br \/>\n<strong>\u00d6TSM &#8211; Lauf 2 in Rechnitz<br \/>\n<\/strong>Das Rechnitzer Rennweekend h\u00e4tte ein ganz tolles werden sollen. Es wurde vorbereitet bis zum geht nicht mehr. Wir waren motiviert und schon in der Vorbereitung wurde viel ver\u00e4ndert, sodass jeder technische Defekt so gut es geht ausgeschlossen werden konnte. Auch der Start war super &#8230; Manuel Tenschert sicherte unserem Team (H\u00f6rl Racing KroneHit) die Pole Position und als ich im f\u00fcnften Turn einstieg und die dritte von sechs Stunden begann, lagen wir konstant in den Top 3.<br \/>\nDoch schon nach 15 Runden wurde ich wieder an die Box geholt und unser Rennen war quasi gelaufen. Warum? Wir hatten den Transponder verloren, der zuverl\u00e4ssig unsere Runden gez\u00e4hlt hat, eine sp\u00e4tere Nachrechnung wurde Veranstalterseits nicht genehmigt. Die Sprints des Sonntags waren dann unsere einzige Hoffnung um Punkte zu holen.<br \/>\nDer 2. Sprint war meiner &#8211; und ich konnte mich f\u00fcr den dritten Platz qualifizieren. Im Rennen lag ich kurz auf Rang 2, dann konzentrierte ich mich aber nur mehr auf das verteidigen des dritten Ranges. Luca Waldherr und Andreas Heisinger lie\u00dfen nichts unversucht, mich aus der Ruhe zu bringen und attackierten mich ca. 20 Minuten sehr heftig, blieben aber grunds\u00e4tzlich fair. Mit diesem dritten Rang sicherte ich mir auch den dritten Rang in der Masters- und den vierten Rang in der Heavywertung.<br \/>\nIm 5. Sprint (ebenfalls meiner) wurde dann wieder heftig attackiert &#8230; leider nicht mehr fair &#8230; in der zweiten Runde wurde ich in einer 180\u00b0-Kurve in den vor mir Abbiegenden gesto\u00dfen, was mit einem verbogenen Rahmen und dem letzten Platz geendet hat. Das hat uns dann auch in der Teamwertung zur\u00fcckgeworfen &#8230; mehr als Rang 8 war dann nicht mehr m\u00f6glich.<br \/>\nSo schauts auch in der Sprintgesamtwertung nicht mehr besonders rosig aus &#8230; in der Singlewertung hab ich jedoch nach wie vor die M\u00f6glichkeit aufs Stockerl zu kommen &#8230;<\/p>\n<p><em>Dienstag, 17. April 2012<\/em><br \/>\n<strong>Verdammt schlechter Anfang<br \/>\n<\/strong>Ein gar nicht erfreulicher \u00d6TSM-Saisonstart in Lignano. Im Qualifying zum ersten 6-Stunden-Rennen des Jahres waren wir noch Dritter, nach einer halben Stunde sogar Erster &#8211; das wars dann aber auch schon wieder. Der erste Fahrer hatte 0,6 kg Untergewicht womit wir eine 30 Sekunden Stop&amp;Go erhielten. Ein abgerissener Auspuff beendete unsere schon hoffnungsvoll aussehende Aufholjagd dann g\u00e4nzlich. Mehr als Rang 19 war nicht mehr drinnen.<br \/>\nBei den sonnt\u00e4gigen Sprints herrschte zwar mein Traumwetter (Regen), aber leider hatte unser Kart im Warm-Up einen heftigen Einschlag in die Streckenbegrenzung. Der nachfolgend notwendige Vergasertausch machte aus unserem guten Motor einen mittelm\u00e4ssigen &#8230; im Endklassement reichte es gerade noch f\u00fcr den 8. Platz. Gesamt liegen wir damit nur auf Rang 12, womit wir uns den angestrebten Titel wohl schon nach dem ersten Rennen aus dem Kopf schlagen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Mittwoch, 11. April 2012<\/em><br \/>\n<strong>Start in die \u00d6TSM 2012<br \/>\n<\/strong>Es geht wieder los! Meine mittlerweile 17. Motorsport-Saison und kein bisschen m\u00fcde. Im Gegenteil, denn heuer wird wieder mit Top-Material und einem Top-Team (www.hoerleracing.at) um den Gesamtsieg gefahren! Das erste Rennwochenende in der \u00d6sterr. Teamstaatsmeisterschaft (\u00d6TSM) findet kommendes Wochenende in Lignano (I) statt. Die Wetteraussichten sind so richtig sch\u00f6n schlecht, was ich aber so richtig gut finde! \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, 13. November 2012 Der andere Erfolg Manche motorsportlichen Erfolge kommen anders daher, als man es erwarten w\u00fcrde. 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