Kein Glück am Hungaroring

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Manchmal kommt alles zusammen … da muss ich jetzt durch. Eigentlich sollte es ein “Back to the Roots”-Highlight werden. Nachdem ich 1996 das erste Mal am Hungaroring einen (Lechner-)Rennwagen pilotieren durfte, wollte ich dort mit Renauer-Motorsport und Florian Renauer als Teamkollegen im Eset-Endurance-Cup an den Start gehen.

ginetta-hungaroringDas erste freie Training war noch wunderbar, der Kurs altbekannt, das Auto – eine neu aufgebaut Ginetta G50 GT4 – gab mir von Anfang an ein gutes Gefühl und meine Zeiten waren schnell. Im Vergleich zur Konkurrenz bildete ich mit Florian auch ein sehr ausgeglichenes Team.

In der zweiten Trainingseinheit war es nass und ich freute mich, denn im Regen konnte ich bislang immer aufzeigen. Die erste Zeit war auch gleich top, doch dann ging nichts mehr. Beim Anbremsen der ersten Kurve nach Start/Ziel schlitterte ich in einen GT3-Ferrari – die Reparatur der Ginetta dauerte dann den ganzen Tag.

Im samstägigen Qualifying, in dem beide Piloten fahren müssen, übernahm ich die Ginetta auf dem zweiten Rang. Flo bemerkte noch an, dass die Bedingungen sehr schwierig wären. In meiner zweiten Runde hatte ich in einer flotten drei-Gang-Kurve Aquaplaning und rutschte heftig ins Kiesbett. Leider war dabei auch die Ersatz-Crashbox eingerissen und wir mussten das Rennen streichen. 🙁

 

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